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Gastlichkeit mit Tradition in Büsum
Kolles Alter Muschelsaal
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Die Geschichte des Muschelsaals in Büsum
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Die Geschichte von Kolles altem Muschelsaal...
Ursprünglich stand auf Grundstück Hafenstraße 27 ein kleines Strohdachhaus in welchem sich eine Fischerkneipe und ein kleiner Laden befand, der Petroleum,Tauwerk und ähnliche Sachen zur Ausrüstung von den Fischerbooten verkaufte.

Die Kneipe hieß „To de lüdde Wirtschaft" und war eine gut gehende Fischerkneipe.1901 erbaute auf dem Grundstück in der Hafenstraße Adolf Siegfried das heutige Haus welches die "Fischerbörse" wurde.

In den ersten Jahren wechselte das Haus öfter den Besitzer. Um 1907 saßen Handwerker und Fischer am Stammtisch in der Fischerbörse. Der damalige Wirt Carl Richter beklagte sich das die damals schon vorhandenen Kurgäste nicht in seine Gaststätte kamen. Der Malermeister Bernhard Busch hatte daraufhin die Idee das Zimmer neben der Gaststube mit Muscheln auszukleiden. Er hatte in Hamburg am Hafen Berge von Muscheln liegen sehen, die Segelschiffe aus der ganzen Welt als Ballast mitbrachten wenn ein Laderaum nicht gefüllt war. Dies war für die Kapitäne ein einträgliches Geschäft, da sie die Muscheln gut an die Industrie als Rohstoff zur Herstellung von Knöpfen und Schmuck verkaufen konnten. Dieser Wandschmuck kam bei den Gästen sehr gut an, so dass der Saal um 1914 ebenfalls mit Muscheln und Muschelbilder von Maler Busch gestaltet wurde. Hier wurde auch die Galionsfigur mit eingebaut.

Carl Kolle kommt nach Büsum...
Im Winter 1919/1920 kam der Kaufmann Carl Kolle nach Büsum. Er hatte in Lüneburg in der Zeitung gelesen, dass in Büsum das Hotel Reichshof (heute Nordseehalle) zum Verkauf stand. Er reiste per Bahn an um sich das Objekt anzusehen. Damals fuhr ein Zug nach Büsum und wieder zurück, die Rückreise musste also am nächsten Tag erfolgen. Das Hotel entsprach nicht seinen Vorstellungen und so ging er gegenüber in die Fischerbörse, um etwas zu essen und eventuell ein Zimmer für die Nacht zu bekommen. Der damalige Wirt Klaus Albrecht und die Gäste interessierte es aus welchem Grund der Herr Kolle sich um diese Zeit in Büsum aufhielt.
Nachdem die Zimmerfrage geklärt war wurde er mit an den Stammtisch gebeten. Nach mehreren Grog erzählte er, dass er ein Hotel kaufen wollte, aber es ihm nicht zusagte. Der Wirt, ein Büsumer Original fragte nach weiteren Grog, ob Kolle nicht die Fischerbörse kaufen möchte. Nach Besichtigung des Hauses und vor allem des Muschelzimmers und Saals, wurde spontan der Kaufpreis festgesetzt und per Handschlag besiedelt.
Familie Kolle zieht ein...
Am 01.03.1920 kam Carl Kolle mit seiner Frau Marta und den Kindern: Karl, Trude und Lotti (aus erster Ehe) nach Büsum. Er war der neue Wirt der Fischerbörse. Die Anfangzeit war nicht einfach für die Familie Kolle. Richtig akzeptiert von den Büsumern und besonders den damaligen Fischern wurde man erst als aus der Fischerbörse Kolles Alter Muschelsaal wurde. 1928 wurde die Kinder Werner und 1933 Ursel in der Hafenstraße 27 geboren.

Ab dieser Zeit boumte der Tourismus in Büsum durch die Urlaubsversendung „Kraft durch Freude“ und die Geschäfte liefen nach den Jahren der Inflation endlich. Im Mai 1939 wurde das Lokal von Carl Kolle im muschelligem Stil umgebaut und erweitert. Die Künstlerischen Entwürfe hierzu kamen vom Aquariumsbesitzer Sebastian Müllegger (eines Freundes von Carl Kolle.
Während und nach dem Krieg...
Speisekarte 1939 Den zweiten Weltkrieg überstand Büsum verhältnismäßig ruhig bis auf einen Luftangriff 1945 kurz vor Ende des Krieges. Die Bomben gingen rund um den Muschelsaal, im Hafen, am Ostdeich, im heutigem Café Knüppel und in der Alleestraße nieder. Das Haus Hafenstraße 27 überstand dies mit etlichen Splittern im Dach aber die Muscheln hielten.

Die Nachkriegsjahre waren für die Familie Kolle wieder sehr schwierig, da es wie überall an allen fehlte. Werner Kolle arbeitete
nach abgeschlossener Kellnerausbildung (im Hotel Stadt Hamburg/Westerland) zu hause und übernahm Mitte der Fünfzigern die Verantwortung. Im Hause Kolle trat wieder ab dieser Zeit in der Saison täglich eine Liveband auf. Dies lag damals voll im Trend so das viele schon vom "Molles Altem Kuschelsaal" sprachen. 1958 Heiratete Erika Dorn den Kellner Werner und verstärkte so die Familie.1959 kam die Tochter Bärbel Kolle zur Welt. Im Sommer 1962 verstarb der Gründer Carl Kolle und im Herbst wurde der Sohn Karl–Heinz Kolle geboren.
Das Ende der Live-Musik bei Kolle...
In den sechziger und siebziger Jahren wurde Muschelsaal als Unterhaltung - Tanz und Speiselokal weit über die Grenzen Dithmarschen bekannt. Im Sommer war viel zu tun aber der Winter war doch immer eine erhebliche Durststrecke. In den Siebzigern wurde angedacht den Muschelsaal, durch aufstocken des Hauses, zu einem Hotel mit Tanzbetrieb umzuwandeln um die Saison zu verlängern. Es wurde dann aber doch ein Gästehaus von den Kolles im neuen Kurviertel mit Appartements b.z.w. Hotelzimmer gebaut.

In den Siebzigern, als plötzlich die Diskotheken aufkamen, war die Livemusik nicht mehr angesagt und die Umsätze gingen stark zurück. Der Betrieb mußte umorganisiert werden und die Küche bekam im Kolles Altem Muschelsaal immer mehr Bedeutung. Es wurde mehr Essen verkauft und die Livemusik bestand ende der Siebziger bis in die achziger aus Alleinunterhaltern, die von Mai bis Oktober spielten. Die Saison wurde dadurch länger, aber Restaurant und Livemusik vertrugen sich immer weniger.
Bis zum heutigen Tag...
Ab 1986 arbeitete der Sohn Karl-Heinz Kolle nach abgeschlossener Koch-, Restaurantfachmann-Ausbildung und Bundeswehr im elterlichen Betrieb. Im Jahr 1988 wurde er Küchenmeister.Der Muschelsaal wurde immer wieder restauriert und modernisiert. 1985 wurde eine ganz neue Restaurantküche gebaut.

Die Livemusik wurde 1989 ganz eingestellt und der Muschelsaal war jetzt das Restaurant mit ganz besonderen Flair, welches Mittagstisch und Abendessen anbot. Selbstverständlich ist die Tanzfläche noch vorhanden und wird bei Feiern, Hochzeiten und anderen Festen rege genutzt. 1990 wurde das „Kolleteam“ durch die Heirat von Karl–Heinz und Heidi Kolle, geb. Bretzke verstärkt. Die gelernte Restaurantfachfrau übernahm den Service des Hauses. In der nächsten Zeit lernte sie nebenbei Hotelfachfrau und machte 2002 ihren Restaurantmeister. 2000 wurde die „alte Bar“ zur neuen Toiletten für Herren. Dabei wurde auch ein behindertengerechten Stilles Örtchen und ein rollstuhlfreundlicher Eingang geschaffen.

1999 wurde die neue Theke im Restaurant eingebaut, die nach Vorlagen der ursprünlichen Theke aus der Fischerbörse gestaltet wurde.
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Kolles Alter Muschelsaal - Hafenstraße 27 - 25761 Büsum - Tel. 04834-2440 - kolle-buesum@t-online.de

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